Bassersdorf: Umfahrung Süd (verlegte Klotenerstrasse)
als Entlastung vom Durchgangsverkehr im Ortszentrum

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Mai 2021Medienmitteilung von Thomas Lamprecht (EDU),
Bassersdorfer Ortsparteien SVP, EVP, BDP/Mitte und IG Basi

Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Ausflüchte.

Die Realisierung des Bahnprojektes Brüttenertunnel hat in Bassersdorf den Unterbruch der Kantonsstrasse zwischen Bassersdorf und Baltenswil zur Folge. Das Amt für Mobilität des Kantons Zürich beantragt nun die neue Strasse «Lückenschluss Süd» als Bestandteil des SBB-Projekts für den Brüttenertunnel in den kantonalen Richtplan aufzunehmen. Das ist zu begrüssen. Leider wird jedoch die ursprünglich ebenfalls positiv bewertete Südumfahrung Bassersdorf nicht weiterverfolgt.


Kantonsrat Thomas Lamprecht, EDU und die Ortsparteien SVP, EVP, BDP (die Mitte) von Bassersdorf fordern jedoch die Aufnahme der Südumfahrung in den Richtplan.


Wir sind der klaren Meinung: Südumfahrung kann angestrebt werden, positive  Entwicklungen unterstützen


Die Südumfahrung bringt für Bassersdorf eine massive Entlastung der Ortsdurchfahrt vom Durchgangsverkehr und muss darum weiterverfolgt werden. Durch die  Umfahrungsstrasse wird das Ortszentrum etwa um die Hälfte des Verkehrs 2040 entlastet. Die Attraktivität für Fuss- und Veloverkehr wird erhöht. Die Arbeitsplatzgebiete werden optimal erschlossen, die geplante urbane Entwicklung Bahnhof / Bassersdorf Süd kann gestärkt und die Fahrplanstabilität des öV gewährleistet werden (Synthesebericht AFV).

 

Griffige Massnahmen für eine unerwünschte Kapazitätserhöhung des MIV

Die Verbindungsstrasse als «neue» Strasse soll die Klotenerstrasse als Staatsstrasse ersetzen. So kann die Klotenerstrasse als Gemeindestrasse abklassiert werden. Es bietet sich die Möglichkeiten entsprechende Verkehrsberuhigungen umzusetzen.
Die Klotenerstrasse wird das künftige Trassee der Glattalbahn sein. Die Fahrspur der Bahn wird ohnehin auf der Strasse zu liegen kommen. Entsprechend reduziert sich auch die Kapazität der Strasse.


Die Verbindungsstrasse soll auf Tempo 50/60 limitiert werden. Die nötigen Kreisel bremsen den Verkehrsfluss zusätzlich ab. Dadurch wird sich die Reisezeit für den MIV nicht reduzieren, was somit auch den ÖV nicht konkurrenziert. Ein Ampelsystem kann unterstützend wirken.
Der befürchteten und unerwünschten Kapazitätserhöhung im kantonalen Strassennetz kann so mit entsprechenden Massnahmen wirksam begegnet werden!
 

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